Tiroler “Don’t drink and drive”-Kampagne am Punschstand

In einer Presseaussendung des Amtes der Tiroler Landesregierung geht es um die neue Euregio-Kampagne “Dont’ drink and drive”. Passend dazu das Pressefoto, das die Tiroler Landesräte am Bozener Punschstand zeigt:

Foto: LPA/Arno Pertl; Landesräte Presseaussendung

In Tirol dürfte also “Drink and don’t drive” gelten. Wie die Landesräte zurück nach Innsbruck kamen, ist nicht überliefert.

(Danke für den Hinweis, Chris.)

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7 Comments

  1. Posted 6. Dezember 2010 at 10:36 | Permalink

    Wer einen Chauffeur hat, den der Steuerzahler bezahlt, hats natürlich leichter…

  2. Posted 6. Dezember 2010 at 11:07 | Permalink

    @Gebi: Na vielleicht wird’s ja noch was mit Schwarz-Grün in Tirol? ;-)

  3. Posted 6. Dezember 2010 at 11:50 | Permalink

    Ja Gebi, wobei ja der Sinn einer “Don’t drink…”-Kampagne ist, dass man das Glas am Punschstand eben *nicht* in die Hand nimmt – sonst wär’s, wie schon Petra andeutete eine “Drink and … dann schau ma mal”-Kampagne.

  4. bernhard redl
    Posted 7. Dezember 2010 at 21:08 | Permalink

    Naja. Auf der zitierten Homepage steht jetzt als Bildbeschreibung ganz unten:
    (zit)
    Foto oben: Mit “Glühapfelsaft” auf die gemeinsame Verkehrssicherheitskampagne (v.l.n.r): Norbert Blaha (Kuratorium für Verkehrssicherheit), Landesrat Bernhard Tilg, Walter Meister (Hoteliers- und Gastwirtevereinigung Südtirol) Landesrat Richard Theiner, Landesrat Thomas Widmann, Landesrat Florian Mussner und die beiden leitenden Beamten aus dem Trentino Marzio Maccani und Luciano Pontalti. (/zit)
    Frage: Haben die das nachträglich hinzugefügt (weil peinlich) oder habt ihr das übersehen. Man muß nämlich schon wirklich weit nach unten scrollen, um es zu finden (wobei diese Tatsache ja für sich alleine auch schon interessant ist)….

  5. xcdark
    Posted 8. Dezember 2010 at 11:02 | Permalink

    @Kirchmeyer, Artikel

    Wie bitte? “Don’t drink and drive” impliziert lediglich, dass man nicht trinken und fahren soll/darf. Es bedeutet nicht, dass man gar nicht trinken sollte (und stattdessen fahren). Das würde wohl eher heißen “Don’t drink, drive.” oder “Don’t drink but drive.”

    Wie war das mit Wikileaks und Englisch? ;)

  6. Posted 9. Dezember 2010 at 12:24 | Permalink

    @xcdark
    Über Semantik können wir gerne streiten – nur wie dieses Foto die Kampagnenaussage stützen soll (egal was in den Gläsern ist, das Setting macht die Botschaft), das soll mir ein Werber erklären – am besten bei nem Gläschen Punsch, oder zwei…

  7. anna
    Posted 13. Dezember 2010 at 16:00 | Permalink

    @ hans kirchmeyr

    ich versteh schon, dass das Setting die Botschaft macht. aber ist hier nicht auch der Kontext wichtig?
    in Südtirol versteht man sofort, dass es sich bei den Getränken um Apfelglühmix handelt, weil man bei uns kaum Punsch trinkt, sondern fast nur Glühwein. Außerdem wird von (männlichen) Politikern oft betont, dass sie am Christkindlmarkt nur Apfelglühmix trinken würden. Früher galt dieser warme Apfelsaft nämlich als Kindergetränk. Aufgrund von massiven Problemen mit & durch Alkohol wird in den letzten Jahren versucht, ihm ein dem Glühwein gleichwertiges Image zu verpassen. Diese teilweise lächerlichen Versuche kennt man in Südtirol sehr gut. Deswegen sind auch die Tassen auf dem Foto durchsichtig (was am Christkindlmarkt unüblich ist), damit man sieht, dass die Flüssigkeit nicht rot, also kein Glühwein ist.
    Im südtiroler Kontext (und die Webseite wird von der Südtiroler Informatik AG betreut) stützt das Foto die Aussage, auch wenn das Sujet vielleicht nicht gut gewählt ist. Die Botschaft sollte wohl sein: “Trinkt am Christkindlmarkt keinen Glühwein, wenn ihr noch Auto fahren müsst. Apfelglühmix ist genauso cool!” Für Österreicher und Österreicherinnen wirkt das Foto natürlich seltsam.

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