nɘƨɘiᗡ !nɘƨɘl ƚʇiɿʜɔƨlɘǫɘiqƧ ni ʜɔuɒ ƚzƚɘႱ ƨwɘИ ɘlǫooᎮ
ʜɔuɒ ƨɒb ,ƚɒ.ᖷЯO ʇuɒ bliᙠ mɘniɘ ɿiw nɘʞnɒbɿɘv qqiT
.bɿiw ƚɘbnɘwɿɘv ɘnɿɘǫ ɿʜɘƨ nɘǫnuƚiɘƸ-ɘnilnO nɘʜɔƨƚuɘb ni
Bahnhof? elgooG hilft weiter. Oder ein Spiegel.
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Bahnhof? elgooG hilft weiter. Oder ein Spiegel.
Eine Ansichtssache:



“Österreich” weiß:
Neuerdings setzt aber auch FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache auf “schuss- und stichsichere Westen”, wie er im ÖSTERREICH-Gespräch berichtet.
Und schreibt zur Abbildung rechts:
Kugelsichere Weste
So eine Weste trägt Strache nun bei Großveranstaltungen unter seinen Hemden…
Nun, das darf bezweifelt werden. Auf der Seite des Spezialanbieters, von dem “Österreich” das Foto hat, wird das Modell mit den ausgeprägten Protektoren als “Oberkörper-Schlagschutz” geführt. Also hieb-, aber nicht schuss- und stichfest. Und am Körper getragen, sieht ein ähnliches Modell dann so aus — das Michelin-Männchen lässt grüßen. Sollte Strache tatsächlich so ein Gerät unter Hemd und Anzug kriegen, dann schafft er auch den Bürgermeister.
PS: Ein korrektes Symbolbild hätte sich zwei Modelle weiter unten auf der Herstellerseite gefunden.
Ausgerechnet die in Sachen Urheberrecht besonders wehleidige Verlagsbranche bedient sich zunehmend im Internet, wenn es darum geht, die eigenen Artikel zu illustrieren.

Screenshot: Heute.at
Update: Der Fotograf bestätigt auf Anfrage: “Habe weder eine Einwilligung gegeben und gefragt wurde ich auch nicht.” Ich habe Heute.at den Kontakt zu ihm vermittelt.
Update 2: Das Bild wurde inzwischen ausgetauscht.
Update 3: Der Onlinechef von “Heute” nimmt in den Kommentaren Stellung.
Symbolkind in “Österreich”
Wie wurscht “Österreichs” Journalisten die Grenze zwischen Gefundenem und Erfundenem ist, merkt man oft auch speziell im Kleinen. An der Geschichte dieses Ausreißers zum Beispiel:
"Österreich", OÖ-Ausgabe, 27.5.2011, S. 17
Neben der Headline ein anonymisiertes Foto des Jungen, mit der Bildunterschrift:
Stutzig macht den geübten Medienbeobachter (Vorsicht, Eigenlob) nur, dass der Bub auf dem Bild heult. Hat der Erwachsene, der ihn dann im Kindergarten ablieferte, etwa erst noch ein Foto von dem Kleinen, mitten in seiner größten Not, geschossen und es an “Österreich” verhökert?
Man kann’s auch positiv sehen: Immerhin hat “Österreich” diesmal keine Persönlichkeitsrechte verletzt.